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Schlaf und Nacht

Er steht nachts ständig auf – Schlafprobleme bei Demenz

Sie wachen um halb drei auf, weil im Flur Licht brennt. Wer nachts nicht schläft, hält den Tag kaum durch – und das gilt für beide Seiten. Die gute Nachricht: An der nächtlichen Unruhe lässt sich oft mehr ändern als an fast allem anderen.

6 Minuten Lesezeit Aktualisiert am 10. August 2026 Fachliche Prüfung ausstehend
Nächtlicher Flur mit sanftem Orientierungslicht

Das Wichtigste in Kürze

  • Die innere Uhr verändert sich bei Demenz, Tag und Nacht verschwimmen.
  • Tageslicht, Bewegung und weniger Mittagsschlaf sind die wirksamsten Hebel.
  • Körperliche Ursachen wie Schmerzen, Harndrang oder Atempausen abklären lassen.
  • Schlafmittel sind selten die Lösung und erhöhen die Sturzgefahr.

Warum die Nacht schwierig wird

  • Der Tag war reizarm, es fehlt körperliche Müdigkeit
  • Langer Mittagsschlaf verschiebt den Rhythmus
  • Dunkelheit erschwert Orientierung, Schatten wirken bedrohlich
  • Harndrang, Schmerzen, Hunger oder Durst
  • Medikamente, Koffein, Alkohol

Der Tag entscheidet über die Nacht

Die Nacht sicher gestalten

  • Nachtlicht im Flur und im Bad, Weg zur Toilette frei halten
  • Bewegungsmelder statt Deckenlicht
  • Uhr mit Datum und Tageszeit auf dem Nachttisch
  • Rutschfeste Hausschuhe griffbereit
  • Wenn jemand aufsteht: nicht schimpfen, freundlich begleiten und zurückführen

Was Sie jetzt tun können

  1. 1Führen Sie ein Schlafprotokoll über eine Woche.
  2. 2Verlegen Sie Bewegung und Tageslicht bewusst in den Tag.
  3. 3Lassen Sie körperliche Ursachen abklären.

Häufige Fragen

Quellen

Autor: Redaktion ichhabedemenz.de · Fachliche Prüfung ausstehend · Veröffentlicht am 16. Juni 2026 · Aktualisiert am 10. August 2026