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Erste Schritte

Die ersten 30 Tage nach der Diagnose

Vielleicht wissen Sie gerade überhaupt nicht, wo Sie anfangen sollen. Es gibt Formulare, Fragen, Gefühle – alles gleichzeitig. Dieser Fahrplan sortiert den ersten Monat, damit Sie nicht alles auf einmal tragen müssen.

7 Minuten Lesezeit Aktualisiert am 20. August 2026 Fachliche Prüfung ausstehend
Angehörige sortiert Unterlagen und Termine am Schreibtisch

Das Wichtigste in Kürze

  • Woche 1: verstehen und sortieren, nichts entscheiden.
  • Woche 2: rechtliche Vorsorge und Beratung.
  • Woche 3: Pflegegrad und Unterstützung im Alltag.
  • Woche 4: Sicherheit zu Hause und Ihre eigene Entlastung.

Woche 1 – verstehen

  • Arztbrief in Ruhe lesen, unklare Begriffe notieren
  • Ordner anlegen: Befunde, Medikamente, Telefonnummern
  • Entscheiden, wer im engen Kreis informiert wird
  • Keine großen Entscheidungen treffen

Woche 2 – rechtlich absichern

Solange der Mensch mit Demenz selbst entscheiden kann, sollten Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung geregelt werden. Das ist kein Misstrauensvotum, sondern Selbstbestimmung: Es hält fest, wer im Ernstfall im Sinne des Betroffenen handelt.

  • Vorsorgevollmacht besprechen und aufsetzen
  • Patientenverfügung erstellen oder aktualisieren
  • Bankvollmacht direkt bei der Bank klären
  • Kostenlose Beratung beim Pflegestützpunkt vereinbaren

Woche 3 – Unterstützung organisieren

Wenn im Alltag regelmäßig Hilfe nötig ist, stellen Sie den Antrag auf einen Pflegegrad bei der Pflegekasse. Das geht formlos per Telefon oder Schreiben. Ab Antragstellung laufen die Leistungen rückwirkend.

Woche 4 – Sicherheit und eigene Kraft

Was Sie jetzt tun können

  1. 1Vorsorgevollmacht klären.
  2. 2Pflegegrad beantragen und Pflegetagebuch beginnen.
  3. 3Einen Beratungstermin vor Ort vereinbaren.

Häufige Fragen

Quellen

Autor: Redaktion ichhabedemenz.de · Fachliche Prüfung ausstehend · Veröffentlicht am 08. April 2026 · Aktualisiert am 20. August 2026